12.12. – Veranstaltung: „Die gefühlte Innere Sicherheit“

„Die gefühlte Innere Sicherheit“. Eine Veranstaltung im Rahmen der Antirepressionskampagne Hamburg, mit Thomas Ebermann, Erdmann Prömmel und Dr. Oliver Tolmein.
Mittwoch, 12.12.2007, 19:30 Uhr im Übel&Gefährlich

Im Zusammenhang mit dem diesjährigen G8-Gipfel in Heiligendamm kam es zu einer breit angelegten staatlichen Repressionswelle gegen linke Strukturen, Zusammenhänge und Einzelpersonen. Erklärt wurde dieses Vorgehen mit einem Kampf gegen den Terrorismus. Eingebettet in den fortschreitenden Umbau des bestehenden Rechtssystems, hin zu einer umfassenden, präventiv agierenden Justiz und Exekutive, wurde mit diesem Vorgehen nicht nur versucht, gezielt den Widerstand gegen den G8-Gipfel massiv einzuschränken und unabhängige antifaschistische Strukturen auszuforschen und lahmzulegen, sondern auch auszuloten, in wiefern die Einschränkungen und Ausserkraftsetzungen von bestehenden Grund- und persönlichen Freiheitsrechten überhaupt noch einen gesellschaftlichen Widerspruch hervorrufen. Dieser Umbau folgt einer Logik: die Aufrechterhaltung des Friedens mit den Verhältnissen im Inneren des Staates, die Beibehaltung des Schweigens als Konsens.

Dieser Umbau, seine Logik und die Gründe, sein Ablauf und seine (gewollten) Begleiterscheinungen sind Thema der Veranstaltung „Die gefühlte Innere Sicherheit“, durch die uns der Publizist Thomas Ebermann, der Kriminologe Erdmann Prömmel sowie der Rechtsanwalt und Publizist Oliver Tolmein führen werden.